Bauseitige Leistungen

Zur perfekten Planung gehört auch die optimale Vorbereitung des Einbaus. Um sicherzustellen, daß Ihre Fahrtreppen und Fahrsteige problemlos vor Ort montiert werden können, haben wir Ihnen einige notwendige Informationen zusammengestellt.

Einbaumaße

Erstellen Sie Ihre individuelle Projektskizze mit allen relevanten Planungsdaten mittels unseres Konfigurator.

Einbringöffnungen

Möglichst frühzeitig sollte der Einbringweg abgeklärt sein. Dadurch wird die Montage erleichtert und vermeidbare Mehrkosten können bereits im Vorwege ausgeschaltet werden. Die seitlichen Gebäudeöffnungen sind üblicherweise die beste Einbringmöglichkeit.

In Ausnahmefällen können auch Dachöffnungen vorgesehen werden, um die Fahrtreppen mit einem Schwerlastkran von oben einzubringen.
Die Lage und Größe der notwendigen Deckendurchbrüche ist projektbezogen. Bei Rückfragen beraten wir Sie gern.

Transportmaße/-wege

Üblicherweise werden Fahrtreppen vormontiert geliefert und komplett in ein Gebäude eingebracht. Bei zu geringer Einbringhöhe demontieren wir die Balustraden, bevor wir die Fahrtreppe bei Ihnen anliefern.

Bei Fahrtreppen mit großer Förderhöhe kann es notwendig werden, sie in Teilen einzubauen. In diesem Fall fertigen wir von vornherein eine geteilte Fahrtreppe.

Wichtig ist, dass der Weg zum Einbauort innerhalb des Gebäudes hindernisfrei und eben ist. Die Deckenbefahrbarkeit muß mit 40 kN sichergestellt sein. Anderenfalls muss für eien entsprechende Lastverteilung gesorgt werden.

Solide Fahrtreppen haben ein entsprechendes Eigengewicht. Eine Fahrtreppe mit beispielsweise 4 m Förderhöhe bei 30° Neigung wiegt immerhin stattliche 6920 kg. Überprüfen Sie daher, ob die Gebäudedecke das Transportgewicht der Fahrtreppe trägt. Andernfalls muß für den Montagezeitraum eine zusätzliche Deckenabstützung vorgesehen werden.

Auflager

Fahrtreppen bzw. -steige werden auf Endauflager gesetzt, die spezifischen Auflagerlasten unterliegen. Die Deckenstatik muß das Gewicht der Fahrtreppe einschließlich 5 kN/qm Verkehrslast tragen. Bei der Erstellung der Auflager sind unbedingt unsere Einbauzeichnungsmaße zu beachten.

Zwischenauflager

Bei Fahrtreppen mit großer Förderhöhe müssen – ebenso wie bei langen Fahrsteigen – Zwischenauflager eingeplant werden. Der zusätzliche Platzbedarf muß in der Planung berücksichtigt werden.

Elektroanschluß

Fahrtreppen und Fahrsteigen werden üblicherweise direkt vom Fahrtreppenoberteil an das Stromnetz angeschlossen.

Elektrische Leitungen müssen im Abstand von 450 mm seitlich der Auflager zugeführt werden; und die freien Kabellängen müssen ca. 1500 mm betragen.

Bei umfangreichen Steuerungen, beispielsweise für Verkehrsanlagen, kann das Steuergerät in einem separaten Raum installiert werden. Die Zuleitung erfolgt dann zu diesem Raum. Die erforderliche Leitungslänge muß bauseits bestimmt werden.

Sprinkler

Durch den Einbau einer optionalen Sprinkleranlage lassen sich gegebenenfalls die Kosten für die Feuerversicherung senken. Die Zuleitung erfolgt stirnseitig am oberen oder unteren Fahrtreppen- oder Fahrsteigteil.

Ölabscheider

Bei Fahrtreppen und Fahrsteigen im Außenbereich ist ein baumustergeprüfter Ölabscheider erforderlich. Bauseitig muß hierfür eine Aussparung in der Fahrtreppen-Grube vorgesehen werden.

Bauseitige Geländer

An den Zu- und Abgängen von Fahrtreppen müssen bauseitige Geländer angebracht werden, deren Abstand zum Handlauf mindestens 80 mm betragen muß.

Für nebeneinander liegende Fahrtreppen gilt ein Mindestabstand von 120 mm zwischen den Kanten der Handläufe.